Weinkeller
Adrian & Diego Mathier, Nouveau Salquenen
Den Grundstein des Erfolges des heute von Nadia und Diego Mathier geführten Familienunternehmens legte einst Ferdinand Mathier, Urgrossvater des heutigen besten Schweizer Winzers des Jahrzehnts. Als engagierter Rebbauinspektor wusste er bereits Anfang des 20. Jahrhunderts um die Bedeutung der Bodenbeschaffenheit, der Reblagen und des Mikroklimas im Wallis. In dem Haus, wo heute im Dorfzentrum von Salgesch im Restaurant Barrique „Wein & Raclette“ die Gäste mit regionalen Spezialitäten und natürlich auch mit erlesenen Weinen des Weinkellers Adrian & Diego Nouveau Salquenen AG verwöhnt werden, kelterte er im Jahr 1951 seine ersten 12'000 Liter Wein.
Adrian und Rosmarie Mathier, die Eltern von Diego, nahmen eine Vorreiterrolle ein und präsentierten ihre Weine auf den zahlreichen Messen in der Schweiz unzähligen Menschen. Das stellte einen wichtigen Grundstein für den Aufschwung des Weingutes dar. Ihre unermüdliche Arbeit wurde im Jahr 1986 mit dem Weltmeistertitel für den Œil-de-Perdrix gekrönt.
Seit 2001 führen Nadia und Diego das Unternehmen. Mit viel Herzblut und Engagement entwickeln sie das von der Familie geführte Unternehmen im Kanton Wallis auf Basis von Kontinuität und Nachhaltigkeit ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie «Tradition, Emotion, Innovation und Genuss – seit Generationen» erfolgreich weiter. Unzählige inter- und nationale Auszeichnungen, darunter auch die des besten Schweizer Winzers des Jahrzehnts und des dreifachen Schweizer Winzers der Jahre 2018-2011-2007 sowie mehr als 1000 Goldmedaillen für ihre Weine sind ein eindrücklicher Beweis dafür.
Und die vielleicht beste Nachricht zuletzt: in einer Weinwelt, die in Zukunft immer stärker von weiblichen Einflüssen geprägt sein wird, haben Nadia und Diego Mathier in ihrer Ehe mit den fünf Töchtern und deren zukünftigen Familien bereits heute einen wichtigen Grundstein für den erfolgreichen Fortbestand des traditionsreichen Unternehmens der Familie Mathier gelegt und werden mit ihren Weinen den Menschen auch in Zukunft noch unzählige Genussmomente bereiten.
Hören Sie rein, die Familie Mathier stellt sich Ihnen gerne gleich selbst vor:
Albert Mathier & Söhne
Die Mathiers sind im Jahr 1387 nach Salgesch gekommen. Aus Marseille stammend, wanderten sie über Grenoble in die Schweiz. Der Grund lag in der Armut und der Möglichkeit, im Ausland als Söldner Geld zu verdienen. So liessen sich die Mathiers für Kriegsdienste im Wallis anwerben und beschlossen nach getaner Pflicht, nicht mehr in ihre Heimat zurückzukehren, sondern sich in Salgesch niederzulassen. Bald entdeckten sie, dass sich die Gegend hervorragend für den Weinbau eignet. Und stellten fest, dass ein gutes Glas Wein dem Leben weit zuträglicher ist als die Kriegerei. Albert Mathier – wie der Name verrät Gründer der Albert Mathier & Söhne AG – wurde 1891 als zweites von neun Kindern geboren. 1918 heiratete er Monika. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor. Als die Weltwirtschaft am Boden lag, versuchte die Familie, der Rezession zu trotzen, indem sie Äcker und Wiesen umbrach und mit Reben bepflanzte. Mit ihrer Kelterei setzten sie den Grundstein für ihre eigene Weingeschichte und die der Rotweinmetropole Salgesch.
Auf der Suche nach den Wurzeln des Weinbaus reiste der heutige Inhaber Amédée Mathier 2008 nach Georgien, um verschiedene Kellereien und Privatwinzer zu besuchen, die Qvevri-Weine herstellten. Obwohl ihm nicht alles mundete – die natürliche Vergärung in Tongefässen ist delikat und kann Fehler verursachen – war er fasziniert von dieser archaischen Art, Wein herzustellen. Ihm war klar, dass diese Weine eine völlig andere Sprache sprechen als die, die wir zu trinken gewohnt sind. Er beschloss, künftig auch Weine nach der traditionellen Art der Georgier herzustellen und importierte noch im selben Jahr acht Original Qvevris aus Georgien. Als erste Kellerei der Schweiz baut der Betrieb seither Trauben und Weine in traditionellen georgischen Qvevris (Tongefässen) aus, die in Georgien hergestellt und von dort in die Schweiz transportiert worden sind. Damit übernimmt die Weinfamilie Albert Mathier & Söhne in unserem Land die Pionierrolle bei der Wiederbelebung der ältesten, 8000-jährigen, von der UNESCO als geistiges Weltkulturerbe geschützten Weinbereitungsmethode der Welt.
Die Weinkellerei Albert Mathier & Söhne ist ein kleiner Familienbetrieb, der sich dem Genuss des Weinliebhabers verpflichtet hat und wortwörtlich ausgezeichnet ist: Jahr für Jahr finden sich die flüssigen Aushängeschilder der Weinfamilie Albert Mathier & Söhne ganz vorne in den Ranglisten nationaler und internationaler Weinwettbewerbe wieder. Medaillen, Diplome und Zertifikate, die belegen, was Sie beim Trinken erleben: Qualität von allererster Güte. Dieser Betrieb strotzt vor Dynamik! Auf dem Boden von sicheren und höchst bewährten Walliser Werten gedeihen hier regelrechte Innovationen.
Benoît Dorsaz Viticulteur
In 35 Jahren Berufserfahrung hat Benoît Dorsaz seinen Weg in der Schweizer Weinlandschaft geebnet. Seine Weine sind ein Spiegelbild dessen, was er liebt: Klarheit, Eleganz und Präzision. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Bemühungen.
Benoît und Maryline legen grossen Wert auf die soziale Rolle des Weinbaus, insbesondere indem sie optimale Arbeitsbedingungen bieten. Seit 2003 lehnt das Paar alle Vorschläge zur Erweiterung ihres Weinguts ab. Sie ziehen es vor, lieber ein bisschen besser als immer mehr zu machen.
Auf höchstem Walliser Niveau werden auf dem fünf Hektaren umfassenden Familienbetrieb sensationelle Weine hergestellt. Benoît Dorsaz konnte das Weingut 1986 übernehmen und produziert seither fantastisch dichte und beeindruckend komplexe Weine. Seit 2016 ist das Weingut bio-zertifiziert und der gesamte Betrieb wird biodynamisch bewirtschaftet. Diese Anbaumethode stärkt das Lebendige in der Pflanze und im Boden. Sie erfordert aber auch ein starkes persönliches Engagement des Winzers: Es gibt kein Patentrezept, sondern nur eine Anpassung der Anbaumethode an die Rebsorte, den Boden oder die Lage: Dauerbegrünung, mechanische Bodenbearbeitung oder eine Mischung aus beiden Techniken sind verschiedene Methoden, die Benoît Dorsaz anwendet, um seine Parzellen zu pflegen.
Die Standorte der autochthonen Rebsorten Arvine, Cornalin und Humagne Rouge wurden empirisch ausgewählt. Die Erfahrung der alten Weinbauern ist Benoît Dorsaz dabei sehr wertvoll! Auch der Erhalt der Trockensteinmauern, die vom Mut und Können unserer Vorfahren zeugen, liegt ihm besonders am Herzen. Diese Mauern sind ein wichtiger Bestandteil der Landschaft und tragen zur ökologischen Vielfalt des Weinbaugebiets bei, indem sie einer ganzen kleinen Welt von Insekten, Pflanzen, Reptilien und Vögeln Unterschlupf bieten. Vor allem in der Domaine des Follatères und in Plamont wurden wichtige Arbeiten unternommen, um diese Lebensräume zu erhalten und zu fördern.
Cave Biber
Cave Biber - Mehr als ein halbes Jahrhundert guter Geschmack. Seit 2022 ist Remo Meyer, Rebbau- und Kellermeister ist der neue Mann an vorderster Front. Ein gut eingespieltes Team steht ihm zur Seite.
Remo Meyer hat seine Wurzeln im schönen Berner Oberland. Die Eigenheiten der Republik und Kanton Wallis sowie die reiche Tradition des Weinbaus faszinieren ihn schon lange. Deshalb verlegt der gelernte Winzer 2013 seinen Lebensmittelpunkt in das Alpenweinbaugebiet an den Südhängen des Rhonetals.
Im Rahmen der Nachfolgeregelung, des im Jahr 1971 gegründeten Weingutes im Vallon Raspille, an der Walliser Sprachgrenze, ergreift er 2022 die ihm gebotene Chance. Als diplomierter Weinbautechniker HF führt er in der neu gegründeten Cave Biber SA das Lebenswerk des langjährigen Besitzers Jürg Biber, in der Funktion als Betriebsleiter mit Prokura, weiter.
Remo Meyer’s Herz schlägt vornehmlich für die heimischen Rebsorten wie Heida, Lafnetscha und Cornalin. Seine Leidenschaft gilt jedoch dem Pinot Noir. 2023 macht er es sich zur Aufgabe, den gesamten Rebbaubetrieb von insgesamt 8.5 Hektaren auf biologische Arbeitsweise umzustellen. Diese Entscheidung spiegelt seine tiefe Verbundenheit mit der Natur und seinem Streben nach Nachhaltigkeit wider. Trotz den Herausforderungen, die der biologische Anbau mit sich bringt, bleibt er seinen hohen Ansprüchen treu. Im Rahmen der Betriebserweiterung engagiert er sich auch für Neupflanzungen und Veredelungen. Die Schaffung exklusiver Weine ist das erstrangige Ziel des Kellermeisters.
Cave Caloz
Die Familie Caloz betreibt seit drei Generationen umweltfreundlichen Weinbau. Dabei steht der Schutz der Erde und der Menschen im Mittelpunkt. Aus handverlesenen Trauben, die im eigenen Keller verarbeitet werden, entstehen Weine, die Freude bereiten. Der Weinkeller feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen, das von Leidenschaft und harter Arbeit geprägt ist.
2013 übernahm Sandrine Caloz das Weingut nach ihrem Studium in Weinbau und Önologie. Nach einem Praktikum im Thurgau und einer Reise nach Australien kehrte sie in den Familienbetrieb zurück. Sie ist fasziniert von der Vielfalt der Walliser Rebsorten und dem Kalkterroir der Region. Jeder Jahrgang bietet für sie eine neue Herausforderung und die Chance, das Erlebte im Wein auszudrücken.
Sandrine gehört zu den besten Bio-Winzerinnen der Schweiz. Diese Hingabe verdankt sie ihrem Vater Conrad, der das Weingut bereits in den 1990er Jahren teilweise auf Bio umstellte. Seit 2017 ist das gesamte Weingut bei "Bio Suisse" zertifiziert. 2019 wurde sie zur "Schweizer Bio-Winzerin des Jahres" ernannt. Trotz Herausforderungen wie Wassermangel im Wallis sieht Sandrine den Boden als wertvolles Erbe, das zur Qualität der Trauben beiträgt.
Die Parzellen rundum Miège sind voller duftender Kräuter und Blüten, die zwischen den Rebzeilen wachsen. Einmal im Jahr trifft man in den Weinbergen sogar auf Schafe. Vorteil: Sie düngen den Boden, halten ihn unkrautfrei. «Und sie bringen Leben in den Weinberg», fügt Sandrine Caloz doppeldeutig an. Sie ist von ihrer Arbeit hier im Wallis mehr als angetan. Von der Vielfalt der Walliser Rebsorten, aber auch vom exklusiven, sehr kalkhaltigen Terroir der Region Siders. Nicht minder spannend für die dynamische Winzerin: Die Herausforderungen und Chancen, die jeder Jahrgang mit sich bringt – sie will nicht weniger als das Erlebte eines ganzen Jahres in ihren Weinen ausdrücken.
Cave des Bernunes – Familie Zufferey
Zwischen Tradition und dem Mut, Dinge anders zu machen.
Die Cave des Bernunes wurde 1987 von Nicolas und Nadine Zufferey gegründet – damals wurde noch im Keller des Familienhauses vinifiziert. Heute bewirtschaftet die Familie rund neun Hektar Reben rund um Sierre und kultiviert etwa 15 verschiedene Rebsorten. Mit Lucie, ausgebildete Önologin, und Luca, Winzer und Kellermeister, arbeitet inzwischen die nächste Generation im Betrieb mit.
Im Rebberg setzt die Familie auf niedrige Erträge, begrünte Parzellen und eine möglichst schonende Bodenbearbeitung – einzelne Weinberge werden sogar mit dem Pferd bearbeitet. Im Keller verbindet sie Tradition mit Experimentierfreude: Neue Methoden werden zunächst in kleinen Mengen ausprobiert, bevor sie ihren Weg in die Produktion finden.
Und dass Nicolas Zufferey keine Angst vor unkonventionellen Entscheidungen hat, zeigt ein überraschendes Detail: Er gehörte zu den ersten Walliser Winzern, die konsequent auf Drehverschluss setzten. Seit 2021 verschliesst die Cave des Bernunes sogar sämtliche Weine damit – Weiss- wie Rotweine, Tank- ebenso wie Barriqueweine. Für Nicolas keine Frage von Prestige, sondern von zuverlässiger Weinqualität und sauberer Reifung.
Gerade der Diolle passt deshalb wunderbar zu dieser Kellerei: Eine beinahe verschwundene Walliser Rebsorte trifft auf eine Familie, die Tradition nicht einfach konserviert, sondern bereit ist, sie weiterzuentwickeln.
Cave du Rhodan
Aus Tradition der Zeit voraus. Diesem Leitsatz folgt die Familie Mounir auf ihrem Weingut Cave du Rhodan in Salgesch seit 1962. Heute führen Olivier und Sandra den bio-zertifizierten Familienbetrieb in dritter Generation mit Innovationsgeist, Weitblick und Leidenschaft.
In echter Pioniermentalität probiert die Familie stets Neues aus und setzt seit vielen Jahren auf biodynamischen Anbau. Nachhaltigkeit wird dabei umfassend verstanden als Teil einer ganzheitlichen Denke, die ökologische, soziale und generationenübergreifende Verantwortung verbindet. Es geht nicht nur darum, was der Weinberg gibt, sondern auch, was man ihm zurückgeben kann.
2022 feierte das Familienunternehmen sein sechzigjähriges Bestehen. Es kann auf viele Erfolge und Errungenschaften zurückgeblickt werden: Der Weltmeistertitel im Jahr 1972, das Grand Cru Konzept, die erfolgreiche und disziplinierte Umsetzung des biodynamischen Rebbaus während den letzten Jahren und der Titel des Schweizer Weingut des Jahres 2022 unterstreichen das Qualitätsbestreben und den Pioniergeist von Cave du Rhodan.
Die Familie Mounir begeistert sich für die Finesse der Vinifikation und dafür, die Typizität der Trauben in eleganten Weinen zur Geltung zu bringen. Diese Werte bilden die ideale Grundlage für ein gemeinsames Produkt mit Amesco, um genau diese Typizität in der alkoholfreien Variante erlebbar machen zu können.
Cave L’Orpailleur
Zusammen mit seinem Bruder David setzt Frédéric Dumoulin mit Enthusiasmus und Respekt die Reise fort, welche die Eltern Madeleine und Germain 1959 begannen. Verstehen woher man kommt, um zu wissen, wohin man strebt, der Pioniergeist der vorigen Generation animiert und motiviert täglich unsere zwei Goldsucher.
Als Selbstkelterer produzieren sie Weine aus Trauben, die aus ihren eigenen Reben von insgesamt 28 ha stammen. Das garantiert eine sorgfältige und qualitätsorientierte Pflege und Bewirtschaftung jeder Parzelle. Die kompromisslose Weinbereitungstechnik und zweckmässige Kellerausrüstung tragen zum guten Ruf der Orpailleur Weine bei. Schalenmazeration, Temperaturkontrolle, sorgfältiger Ausbau, eigene Flaschenabfüllung, bei uns steht die Technik im Dienst des Terroirs. Der Zusammenhalt, die gute Laune sowie die Liebe zur Arbeit verleihen dem Wein dieses gewisse Etwas. Deshalb ist L’Orpailleur ein kompetentes Team, dynamisch, zusammengeschweisst, geleitet von der Idee, sich und der Welt Freude zu bereiten. Der Orpailleur hat seither viele Preise und Medaillen eingeheimst und auch das Herz und den Gaumen einer treuen Kundschaft gewonnen. Die familiäre Geisteshaltung und die Leidenschaft für den Wein sind ein Erbe, das gepflegt und an die kommenden Generationen weitergegeben wird. Oder wie es Frédéric Dumoulin ausdrückt: "Der Wein ist ein Medikament für die Seele. Ohne Rezept erhältlich, macht er das Leben angenehmer und verbessert die Menschen."
Chanton Weine
Kreativ, mutig und mit ausserordentlicher Begabung kultivieren die Chantons seit 1944 bereits in der dritten Generation weltweit einzigartige Rebsorten. Ende der 70er-Jahre hat Josef-Marie Chanton, Sohn des Firmengründers Oskar, der Rebsorte Lafnetscha wieder neues Leben eingehaucht. Im Laufe der 80er-Jahre vinifizierte er mit dem Himbertscha, Gwäss und später mit dem Eyholzer Roter und Plantscher vier weitere in Vergessenheit geratene Rebsorten. Eine Pionierleistung und ein Talent, das im Familienbetrieb weiterlebt: Bereits seit 2008 führt und prägt Sohn Mario Chanton als Geschäftsleiter der Kellerei die individuelle Chanton-Philosophie und das Weinwissen der Familie tatkräftig mit. GaultMillau nennt ihn den "Hüter des Terroirs".
Josef-Marie Chanton führte mit seinen Visionen die Weinkellerei zum heute erfolgreichen und modernen Betrieb. Qualität und Raritäten standen für ihn immer an erster Stelle. Seine Frau Marlis Chanton zeichnete sich verantwortlich für das äussere Erscheinungsbild der Firma, die Etiketten und die Raumgestaltungen. Sie setzte die Idee, den Charakter des Weins auf die Etiketten zu übertragen, mit jungen Künstlern um. Mario Chanton setzt nicht einfach Traditionen fort. Er sucht neue Wege, um seine Ideen zu verwirklichen, mutig wie sein Vater. Erste Erfolge zeichnen sich schon ab.
Clos de Tsampéhro
Clos de Tsampéhro in Flanthey ist aus der gemeinsamen Vision dreier Weinbegeisterter entstanden: Joël Briguet, Christian Gellerstad und Vincent Tenud. Ihr Anspruch ist kompromisslos: Auf knapp drei Hektaren aussergewöhnlicher Walliser Böden entstehen in kleinen Mengen Weine, die das Terroir möglichst unverfälscht zum Ausdruck bringen.
Winzer Joël Briguet, Gründer der Cave La Romaine, verantwortet die Arbeit im Rebberg; Vincent Tenud, ausgebildeter Önologe aus Changins, prägt die Vinifikation. Christian Gellerstad bringt als Mitinitiator und leidenschaftlicher Weinliebhaber die strategische Perspektive ein. Unterstützt werden sie im Weinberg von Anbauleiter Antonio Almeida, der die Terroirs von Flanthey seit vielen Jahren kennt.
Der Name Tsampéhro stammt aus dem Walliser Patois und bezeichnet den Ort, an dem sich die Rebberge befinden. Die terrassierten Parzellen liegen auf rund 600 Metern Höhe und profitieren von der intensiven Walliser Sonne sowie den kargen, kalkreichen Böden.
Im Mittelpunkt stehen nur wenige Cuvées. Niedrige Erträge, sorgfältige Handarbeit und eine kompromisslose Selektion bilden die Grundlage.
Besonders faszinierend ist das Terroir: Der Clos umfasst knapp drei Hektaren schiefer- und sandig-lehmgeprägte Böden. Zehn Rebsorten wachsen hier, wobei bewusst autochthone Walliser Sorten mit internationalen Rebsorten verbunden werden. Der Weinbau erfolgt biologisch und ohne Herbizide oder Pestizide; auch biodynamische Prinzipien fliessen in die Bewirtschaftung ein. Und noch eine schöne Besonderheit: Im Clos befindet sich nach Angaben des Weinguts die älteste noch produzierende Cornalin-Parzelle – mit nahezu 100-jährigen Reben.
Charakteristisch ist auch die bewusste Nummerierung der Editionen mit römischen Ziffern. So wird jeder Jahrgang Teil der Geschichte des Clos – Edition I entspricht dem Jahrgang 2011.
Denis Mercier SA
Das rund acht Hektar grosse Weingut mit mehr als 50 Parzellen im Umkreis der Stadt Siders wurde 1982 gegründet. Die Reben liegen hauptsächlich an zwei Orten: Pradec, um das Schloss Mercier und Goubing, in der Nähe unseres Kellers.
Unsere Böden sind lehm- und kalkhaltig, trocken und tief. Seit zahlreichen Jahren hat die Erdoberfläche eine natürliche Begrünung. Die ganze Rebfläche wird so weit wie möglich umweltschonend bewirtschaftet. Sorge tragen zur Natur ist uns ein grosses Anliegen.
Oberstes Gebot zur Produktion von Qualitätstrauben ist, die Traubenmengen, falls notwendig, schon von Beginn an zu reduzieren und so ein Maximum an konzentrierten Aromen zu erzielen. Jede Rebsorte benötigt ihre eigene Akklimatisierung in einer vorgegebenen Umgebung, um ihr persönliches organoleptisches Potential zu entfalten.
Die Weinernte aus unseren Parzellen ist exzellent. Unsere Önologin widmet ihre Sorgfalt der Gärführung, um die Echtheit jedes einzelnen Terroirs spezifisch hervorzuheben. Die Arbeit im Weinkeller und diejenige in den Reben werden mit grossem Fingerspitzengefühl ausgeführt. Das volle Aroma einzelner Weine wird durch den Ausbau in Barriques erreicht.
Ein Besuch auf unserem Gut ist viel mehr als bloss eine Degustation. Es ist ein Vergnügen und ein Moment des Austauschs.
Kommen Sie doch mal vorbei und entdecken Sie unsere Schätze.
Madeleine, Anne-Catherine und Denis Mercier
DIROSO Weinkellerei
Als Winzer arbeitet die Familie Baumann das ganze Jahr über in und mit der Natur. Nachhaltigkeit im Umgang mit Flora und Fauna gilt bei ihnen deshalb als oberstes Gebot und die DIROSO Weinkellerei setzt im Wallis neue Massstäbe rund um einen enkeltauglichen Weinbau.
Die knapp 4ha Rebberge sind begrünt und sie setzen keine Unkrautvernichter ein. Die traditionellen Reben behandeln sie nur mit biologischen Mitteln. Zudem sind sie im Wallis die treibende Kraft in Sachen naturnahem Rebbau mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Diese relativ unbekannten Rebsorten ermöglichen ihnen eine ökologische Traubenproduktion ganz ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmittel.
Seit September 2019 führen die Brüder Diego und Roman in zweiter Generation die Geschicke des Unternehmens. Sie werden dabei von Nina Baumann-Salzmann tatkräftig vor Ort unterstützt. Sonja Geoffray-Baumann steht bei önologischen Fragen beratend zur Seite. Aus ihrer Hand stammen auch unsere tollen Etikettensujets. Hans-Peter & Irene Baumann haben - nach zwanzig intensiven Aufbaujahren - die wohlverdiente Pension angetreten und lassen es nun etwas gemütlicher angehen, sind jedoch weiterhin unverzichtbar für den Familienbetrieb.
Der Firmenname entstand übrigens schon 1989 und vereint die Anfangsbuchstaben der drei Geschwister Diego, Roman & Sonja.
Domaine Cornulus SA
Was vor über 20 Jahren klein angefangen hat, ist heute eine der Walliser Vorzeigekellereien und steht für Arbeit in Einklang mit der Natur sowie Spitzenweine, die das einzelne Terroir betonen.
Die Walliser Cousins Stéphane Reynard und Dany Varone sind Perfektionisten, die lieben, was sie tun. Sie schenken ihren Reben, die oberhalb von Sion im Dorf Savièse gedeihen, eine Aufmerksamkeit, als wären es ihre eigenen Kinder. Dank der präzisen und kompetenten Kellerarbeit von Dany Varone schaffen sie Terroirweine von höchster Güte. Das Winzerduo –heute Teil der Walliser Elite – legt im Jahr 1986 den Grundstein seines Erfolgsprojekts Domaine Cornulus. Die beiden gründen den Weinkeller «Buteo» und starten als «Garage Winery». Die ersten Ernten kaufen sie direkt ab den Reben verschiedener Winzer von Savièse und keltern anfänglich in einer Garage. Bereits im Folgejahr pachten sie ihre ersten Reben in den Weingärten über Sion (weniger als 1 Hektare).
1989 kreieren sie die Sélection Cornulus, nach der ihr Weingut dann auch benannt wird. Ein paar Weinlesen später erwerben sie 1995 die ersten Parzellen des Clos de Mangold. Nach und nach nimmt ihr Traum, eine echte eigene Domaine zu gründen, Form an. «Denn ohne Terroir gibt es kaum gute Weine», so Stéphane und Dany. 1999 folgt das «Filetstück», der berühmte Clos des Corbassières, welcher der Domaine das Krönchen aufsetzt. Im Lauf der Nullerjahre erwerben sie sukzessive diverse Grand-Cru-Parzellen zwischen Sion und Sierre sowie den Clos Chamaray, St-Charles und La Follie. Der grossartige Clos des Monzuettes rundet schliesslich die reichhaltige Palette erlesener Gewächse ab.
Domaine des Muses
Die Domaine des Muses wurde 1992 von Nicole und Louis Taramarcaz gegründet. Zehn Jahre später trat ihr Sohn Robert, der an der Universität Jules Guyot in Dijon, Burgund, studiert hatte, in das Familienweingut ein. Seit 2002 leitet er die Weinbau- und Önologiearbeiten auf dem Familienweingut mit der wertvollen Hilfe seiner Eltern und heute mit der Unterstützung seiner Frau Nicole. Innerhalb von fünfzehn Jahren gewann jeder Wein der Domaine des Muses zahlreiche herausragende Auszeichnungen in der Schweiz und im Ausland.
Robert Taramarcaz ist ein genialer Winzer. Mit seinen zwei Top-Linien «Tradition» und «Réserve» begeistert er Weinenthusiasten weit über unsere Grenzen hinaus. Einheimische Rebsorten wie Cornalin, Humagne Rouge bei den Roten sowie Humagne Blanche, Petite Arvine und Heida bei den Weissen werden überaus sorgfältig behandelt – sei es im Rebberg oder im Keller.
Robert bevorzugt einen kühlen, eleganten Stil, seine Gewächse überzeugen stets mit tiefem Alkoholgehalt. So entstehen Weine, die belebend und trinkfreudig wirken, ohne jegliche Opulenz. Die Weine werden dadurch weniger vom Holz dominiert, da sie Robert doch eher lang ausbaut. Sein im ganzen Land anerkanntes Know-how wird mittlerweile weit über unsere Grenzen hinaus geschätzt, seit David Schilknecht unangekündigt zu Besuch kam und elf Rebsorten der Domaine des Muses im "Best Of 2012" des Parker Guide erwähnt wurden. Der Empfang der Master of Wines Julia Harding für die "Selection 2015" der englischen Kritikerin Jancis Robinson hat diesem Familienweingut im Wallis ebenfalls eine internationale Dimension verliehen. Diese beiden Auszeichnungen gelten als Premieren für Schweizer Weine.
Domaine Pommery
Mit dem Ziel einen neuartigen Champagner-Stil zu kreieren, eröffnet Madame Pommery im Juli 1868, nur wenige Gehminuten von der berühmten Kathedrale in Reims entfernt, das «Bauvorhaben des Jahrhunderts». Sie lässt die historischen römischen Stollen, die sich in den Kreideböden unter Reims befinden, in Reifekeller für ihren Champagner umbauen und legt damit den Grundstein für die einzigartige Domaine Pommery.
Clément Pierlot, amtierender und zugleich zehnter Kellermeister der Maison, hat stets, wie schon seine Vorgänger, das historische Erbe der Marke Pommery im Blick, um auch für die zukünftigen Generationen den für Pommery typischen Stil zu bewahren. Als engagierter Visionär vereint er die Leidenschaft für Tradition und modernen Weinbau gleichermassen.
Pommery steht seit jeher für Genuss und einen natürlich lebhaften Champagner-Stil voller Leidenschaft, Finesse und Eleganz. Der typische frisch-lebendige Pommery Stil ist das Ergebnis aus perfekt gereiften Trauben, deren Qualität bei der Ernte, der Auswahl der einzelnen Lagen für die Assemblage sowie vielen anderen Parametern, die vom Kellermeister und seinem Team gesteuert werden. Die einzelnen Pommery Champagner unterscheiden sich geschmacklich vielmehr durch die individuelle Auswahl der Trauben bzw. die Zusammenstellung einzelner Lagen und weniger durch die am Ende zugefügte Dosage.
Famille Rouvinez
Domaines Rouvinez ist ein 1947 von Bernard Rouvinez gegründetes Familienunternehmen, das von seinen Söhnen Dominique und Jean-Bernard weitergeführt wurde. Heute sichern Véronique Besson-Rouvinez (Weinbereitung), Philippe Rouvinez (kaufmännischer Bereich) und Frédéric Rouvinez (Unternehmensführung) den Fortbestand des Unternehmens in dritter Generation. Das Haus Rouvinez hat durch kontinuierliche Innovation die Weinbaubranche revolutioniert, mit einem Fokus auf hochwertige Weine und einheimische Walliser Rebsorten wie Petite Arvine und Cornalin.
Jean-Bernard und Dominique Rouvinez waren Pioniere im Umweltschutz und der Integrierten Produktion, verzichteten auf Bodenherbizide, setzten Tropf-bewässerung ein und förderten Biodiversität durch gezielte Floraansiedlung und Instandsetzung von Trockensteinmauern. Die dritte Generation führt diese Tradition fort, wobei ein Teil der Weingüter nach biologischen Richtlinien geführt wird und neue Rebschnittmethoden die Lebensdauer der Pflanzen verlängern.
Fernand Cina SA
Fleissig und komplementär sind die Adjektive der Brüder Cina, Manfred und Damian. Beide haben Weinbau und Önologie studiert, aber vor allem im Fach gelernt. Schon ganz klein bei ihren Eltern Fernand & Rose-Marie, wird der Samstag nicht mit Freunden auf dem Fussballplatz, sondern im Weinberg verbracht. Trotz der harten Arbeit sahen Manfred und Damian schon früh das grosse Entwicklungspotenzial des väterlichen Unternehmens und stellten sich zu Recht eine vielversprechende Zukunft vor.
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten die Brüder Cina in ihrem Geschäft, umgeben von einem akribischen und enthusiastischen Team. Ihre Beweggründe? Immer einen Schritt voraus, exzellente Weine produzieren, innovative Rebsorten im Wallis entwickeln, positiv und vor allem nah am Kunden sein. Die Kellerei ist bekannt für ihre vielfältige Palette an Spezialitäten. Auf 20 Hektar eigenem Rebland kultivieren sie eine ausserordentlich grosse Zahl von Rebsorten, was ein Angebot von rund 40 verschiedenen Weinen ermöglicht.
Sie setzen bei ihren Arbeiten im Weinberg auf eine naturnahe und qualitätsbezogene Pflege des Rebstockes. Die Arbeit in den Reben ist die wichtigste Tätigkeit im Jahreskalender, sie bildet den Grundbaustein für den qualitativ hochwertigen Wein. Vom Rebstock über die Vinifikation bis hin zur Abfüllung in die Flasche wird der Wein der beiden Brüder mit viel Hingabe gepflegt. Die Weinproduktion ist für sie weit mehr als ein Beruf, es ist für die beiden eine Leidenschaft und ein Genuss dieses Phänomen jedes Jahr neu zu bestaunen und ein Teil davon zu sein.
Germanier – Cave du Tunnel
Die 1968 von Jacques Germanier, einem Önologen, gegründete Cave du Tunnel hat sich in perfekter Harmonie mit ihrer Zeit und ihrer Umgebung entwickelt und ist gewachsen. Mit Weitblick und einem ständigen Ohr für den Markt und seine Konsumenten ist sie heute auf nationaler und internationaler Ebene bekannt und anerkannt. Das dynamische Unternehmen war eines der Pioniere für zahlreiche Weingüter, insbesondere was die Diversifizierung und die Assemblage edler Trauben aus dem Wallis angeht.
Ende der 1980er Jahre wird Jacques Germanier zum Pionier im Schweizer Weinanbau, als er einen Schaumwein auf Chardonnay-Basis auf den Markt bringt : den Brut du Valais. 1989 wurden Stollen in den Felsen gegraben, um strikten Vorgaben zu gehorchen und einen Brut erschaffen zu können, der unter ganzjährig gleichbleibenden Temperaturbedingungen reifen und gelagert werden konnte. Er sollte dem Vergleich mit den besten Champagnern standhalten können. Und die vielen Auszeichnungen geben ihnen recht…
Leyscher Weine
Im Jahr 1984 entschieden sich Arthur und Andrea den kleinen Familienbetrieb aufzubauen, doch schon bald wurde der alte Standort zu klein. Weil die Rebfläche immer grösser wurde, entschieden sie sich im März 1988 den heutigen „Weinkeller zum Leyscher" zu bauen. Im gleichen Jahr konnten sie zum ersten Mal ihre Gesamtproduktion im neuen Weinkeller vinifizieren.
Die Freude war gross als Sohn Pascal 2001 mit abgeschlossener Lehre als Weintechnologe in den Betrieb einstieg. Dank der guten familiären Zusammenarbeit im Rebberg sowie im Weinkeller, wo die Weine gemeinsam degustiert werden, konnten sie schon mehrmals nationale- wie internationale Auszeichnungen entgegennehmen.
Die Familie Varonier lebt mit dem Wein, der Wein ist ihre Passion und sie wachsen jeden Tag an ihren Erfahrungen. Auf rund 3ha Reben verarbeiten sie ausschliesslich Trauben aus eigenem Anbau zu herrlichen Weinen. Mit dem nötigen Respekt zur Natur, mit viel Leidenschaft und Liebe, kreieren sie hochwertige, charaktervolle edle Weine. Sie sind stolz, Ihnen eine stattliche Anzahl verschiedener Walliser Weine anbieten zu können, die Ihnen dank hervorragender Qualität und Preisleistung grosse Freude bereiten werden.
Luisier Vin
Mit ungebändigtem Elan und in rasantem Tempo verwirklicht der 23-jährige Walliser Clément Luisier in Saillon VS seine Träume. Seine Erfolgsgeschichte ist beeindruckend. Bereits mit 18 Jahren, noch im zweiten Lehrjahr, überredete er seine Eltern, ihm einen Teil ihrer Trauben zu verkaufen, damit er seinen eigenen Wein herstellen und einen eigenen Keller eröffnen konnte. Obwohl die Familie Luisier seit langem 11.5 Hektar Reben zwischen Saillon und Leytron besitzt, wurde bis zu Cléments Initiative die gesamte Ernte an andere Walliser Winzer verkauft. Cléments erster Wein, der Jahrgang 2018, fand grossen Anklang. Daraufhin verdreifachte der junge Winzer bereits 2019 die Produktion auf über 10'000 Flaschen und erweiterte sein Sortiment auf acht Weine. 2020 erhöhte der inzwischen diplomierte Winzer die Produktionsmenge erneut und begann gleichzeitig eine weitere Ausbildung zum Kellermeister.
Der ambitionierte Luisier nutzte jede Gelegenheit zur Weiterbildung. Als grosser Bordeaux-Fan arbeitete er 2021 für drei Monate auf Château Leoville-Las-Cases in St-Julien, während ein befreundeter Winzer seinen Keller betreute. Mit der aktuellen Ernte 2023 verarbeitet er bereits 80 Prozent der elterlichen Trauben und plant, die Anbaufläche auf 15 Hektar zu erweitern. Zwei Hektar werden bereits biologisch bewirtschaftet, zwei weitere befinden sich in der Umstellung. In einem neu eingerichteten Carnotzet empfängt er Besucher und bietet verschiedene Verkostungserlebnisse an, von einfachen Degustationen mit Kellerführung bis hin zu einer „Gourmetversion“ mit Fleischplatte und Raclette. Dieses Engagement im Önotourismus ist ihm wichtig, und er möchte es weiter ausbauen und neue Konzepte entwickeln. Clément Luisier glaubt fest an das grosse Potenzial der Walliser Weine und möchte auch seine Kunden davon überzeugen: „Ich investiere viel in die Entwicklung grosser Weine aus unserem grossartigen Walliser Terroir.“
Lux Vina, Domaines Chevaliers
1936 gründete Oswald Mathier-Küchler die Firma «Vins des Chevaliers» in Salgesch, inmitten einer imposanten Bergkulisse am fruchtbaren Rhone-Strand. Das Weingut wurde 2017 zu Domaines Chevaliers umbenannt. Das heutige Team führt dieses edle Weingut mit neuem Esprit – ein grosses Erbe: Vins des Chevaliers flog einst mit dem legendären «Dôle des Chevaliers» an Bord der Swissair in alle Welt hinaus.
Bei Domaines Chevaliers werden rund 20ha gekeltert. Neben der traditionellen Marke «Vins des Chevaliers» und der «Sherpa Collection» wird seit mehreren Jahren auch die Premium Linie «Lux Vina» produziert und vermarktet. Lux bedeutet Licht. Diese Weine stehen für die besten des Weingutes Domaines Chevaliers. Schwer zugängliche Reblagen und alte Trockensteinmauern wurden dafür ausgesucht, in Stand gesetzt und revitalisiert. Die ältesten Rebstöcke für Lux Vina sind weit über 50 Jahr alt und bringen zwar kleine Erträge, aber sehr komplexe Trauben hervor.
Unsere kraft- und energiegeladenen Weine demonstrieren eindrücklich, wie die perfekte Synthese aus den besonderen geologischen Bedingungen, den grandiosen Lichtverhältnissen im Zusammenspiel mit dem milden, mediterranen Klima hier im Wallis, Weine mit spezifischen Herkunftscharakter wachsen lässt. Einige der Weine sind seit 2019 in Bio-Umstellung der Marke Valais.
M&M Bioweine
M&M-Bioweine wurde 2008 von Mike und Maria Kanzso-Rüdisühli gegründet. Zusammen mit ihren Familienmitgliedern und Freunden bewirtschaften sie Parzellen im Vispertal, Visperterminen und St. German and der Lötschberg Südrampe. Die gesamte Rebfläche wird nach eidgenössisch biologischen Richtlinien gehegt und gepflegt. Ihre Kellerei ist der erste zertifizierte Bioweinbaubetrieb im Oberwallis und sie haben sich auf alte Rebsorten des Oberwallis und deren biologischen Anbau spezialisiert.
Mike Kanzso hat nach seiner Ausbildung zum Winzer und Winzermeister auf verschiedenen Weingütern weltweit Erfahrungen gesammelt. Unter anderem bei Davaz (Fläsch), Stonyridge (Neuseeland), La Torre Vini, Marcel Zanolari (Veltlin/Poschiavo, Biodynamisch), Manincor (Kaltern, Südtirol, Biodynamisch), Chanton-Weine (Visp) und Cave du Rhodan (Salgesch).
Maria Kanzso-Rüdisühli ist auf einem Bauernhof im Sankt Galler Rheintal mit 11 Geschwistern aufgewachsen und lernte den Gemüseanbau von Grund auf kennen. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung bildete Sie sich weiter zur medizinischen Masseurin und Qigong Lehrerin. Gleichzeitig gehörte Maria zu den besten Sportkletterinnen der Schweiz, war Mitglied der Nationalmannschaft und war aktive Welcupkletterin. Noch heute erkunden sie die zahlreichen Felsen im Wallis, sofern es die Arbeit in den Reben zulässt. In der Zwischenzeit hat sich auch Maria zu einer Spezialistin im Umgang mit den Reben und den Kellerarbeiten weitergebildet. Ausserdem ist sie verantwortlich für die schönen Beilagen, die es bei Degustationen auf dem Weingut gibt, denn die stammen aus dem eigenen Garten.
Marie-Thérèse Chappaz
Marie-Thérèse Chappaz übernahm 1988 das Weingut ihres Grossonkels in Fully, etwa 40 Kilometer südlich des Genfer Sees. Auf weniger als 15 Hektar, in der Lage "Liaudisaz", bewirtschaftet sie einige der spannendsten autochthonen Rebsorten, darunter Petite Arvine, Humagne Rouge sowie internationale Sorten wie Syrah, Chasselas und Marsanne. 1997 stellte sie ihr Weingut nach einem Besuch bei einem Biodynamiespezialisten in Frankreich auf Biodynamie um. Diese Entscheidung entsprach ihrer Philosophie des Respekts vor der Umwelt, dem Leben und dem Terroir. Seit 2004 ist ihr Weingut Demeter-zertifiziert.
Marie-Thérèse ist eine charismatische und erfolgreiche Winzerin, deren Weine durch Kraft und Komplexität sowie eine klare Fruchtigkeit bestechen. Ihr Portfolio reicht von Rot- und Weissweinen bis hin zu edelsüssen Tropfen. Besonders herausragend ist ihr Süsswein „Grain par Grain Petite Arvine Domaine des Claives“ (2020), der als erster Schweizer Wein die Höchstbewertung von 100 Parker-Punkten durch das Team des renommierten US-Weinkritikers Robert Parker erhielt – eine Premiere in der Schweiz.
Ihre Weine sind stark vom einzigartigen Terroir des Wallis geprägt, das durch den Boden, das Klima und die Rebsortenvielfalt besticht. Chappaz verfolgt eine naturnahe Philosophie und setzt auf die Biodynamik, um den Wein mit der Umgebung zu verbinden. Sie strebt nach Authentizität und Qualität, hört auf die Natur und arbeitet im Einklang mit dem Kosmos. Ihre Weinbereitung erfolgt so natürlich wie möglich, mit minimalen Eingriffen und einheimischen Hefen. Dabei zielt sie darauf ab, Weine zu schaffen, die die Geschichte und das Terroir der Region widerspiegeln.
Nicolas Feuillatte
Nicolas Feuillatte ist eine moderne Champagnermarke, dank ihres unbefangenen Ansatzes, der darauf abzielt, die Verkostung neu zu verzaubern, und dank ihres einzigartigen Genossenschaftsmodells, das die grösste Zusammenkunft von Winzern in der Champagne darstellt.
Es ist eine schöne Geschichte. Die Geschichte von Henri Macquart, dem Gründungspionier des Centre Vinicole de la Champagne, von Nicolas Feuillatte, einem wagemutigen Geschäftsmann und die Geschichte von ehrenamtlichen Winzern, die gemeinsam eine Wette eingehen und sie gewinnen: nämlich eine Marke der Exzellenz zu schaffen, den Champagne Nicolas Feuillatte.
Die Champagner Nicolas Feuillatte schöpfen ihre Energie und Feinheit aus einer bemerkenswerten Vielfalt von Jahrgängen, die durch die feine Kunst des Verschnitts sublimiert werden und die Ausgewogenheit, Finesse und Frische dieses einzigartigen Landes widerspiegeln. Die Cuvées stammen aus einer grossen Vielfalt von Trauben, perfekt gereift, vinifiziert nach Jahrgang oder nach Jahrgangszone und nach Rebsorte sowie einer strengen Auswahl an Premiers und Grands Crus / Jahrgängen. Das Mosaik der Böden formt diese nuancierten Champagner. Die sandigen Böden bringen geschmeidige, leichte und fruchtige Weine hervor, die Mergel- und Ton-Kalk-Böden ergeben Weine, die Struktur und Fruchtigkeit vereinen, und die kalkhaltigen Böden verleihen den Weinen Mineralität und Frische, deren aromatische Komplexität mit der Zeit reicher wird. Der Kellermeister Guillaume Roffiaen verfügt über eine aussergewöhnliche Vielfalt an Jahrgängen, deren Verschnitte eine unbegrenzte Kreativität erlauben.
Die Cuvées von Nicolas Feuillatte sind das Ergebnis der Arbeit der Mitgliedswinzer und des Kellermeisters. Sie zeugen vom Know-how und vom Stil des Hauses, dessen Schlagworte Finesse, Präzision und Eleganz sind.
Pierre-Antoine Crettenand, Saillon
Pierre-Antoine Crettenand – 50 Jahrgänge gelebte Walliser Weintradition
Viele Weinkeller im Wallis stehen seit Generationen im Zeichen der Tradition. Doch nur selten schreibt jemand ganz allein eine so lange und konsequente Geschichte. Pierre-Antoine Crettenand hat genau das geschafft. Im kommenden Jahr feiert er seinen 50. Jahrgang – im Alter von 65 Jahren.
„Mit 21 kaufte ich meinen ersten 6'000 Quadratmeter grossen Rebberg in Saxon“, erzählt Pierre-Antoine. Kaum war die Rekrutenschule abgeschlossen, entschied er sich – ohne viel Erfahrung – sein Leben den Reben und dem Weinbau zu widmen. Eine mutige Entscheidung, getragen von Intuition und Leidenschaft.
Seitdem gönnte er sich kaum einen Moment Ruhe. Fünfzig Jahre lang lebte er im Rhythmus der Reben, folgte aufmerksam jedem Zyklus, jeder Jahreszeit, jeder Gärung. Die Zeit verging, doch seine Leidenschaft blieb ungebrochen – auch inmitten all der Veränderungen, die der Weinbau in diesen Jahrzehnten durchlief. „Früher haben wir Alltagsweine produziert“, sagt er, „heute sind es Weine voller Auswahl, Charakter und Qualität.“
Man könnte ihn heute als einen „Philosophen des Weines“ bezeichnen – oder als einen der letzten „stillen Weisen des Walliser Weinbaus“. Auf seiner langen Reise sammelte Pierre-Antoine nicht nur Erfahrung, sondern ein tiefes Verständnis für das Handwerk, das Terroir und den Rhythmus der Natur.
Und irgendwann wird der Moment kommen, an dem dieses Wissen, diese jahrzehntelange Sammlung von Erkenntnissen, an jemanden weitergegeben wird – jemand, der bereit ist, die Geschichte weiterzuschreiben. Für die nächsten 50 Jahrgänge.
Provins
Provins ist der zuverlässige und engagierte Partner des Walliser Weinbaus. Mit über 2’000 Aktionären, hauptsächlich Winzerfamilien, trägt Provins seit 1930 stolz die Farben des Wallis in der ganzen Schweiz. Die Kellerei ist für ihre Geschichte, ihre Tradition, ihr Know-how und ihren Innovationsgeist bekannt. Dank ihrer 1’200 Winzerinnen und Winzern, die über das gesamte Weinbaugebiet verteilt sind, produziert sie rund 100 verschiedenen Walliser Weine und bringt den Reichtum des Terroirs des ganzen Kantons zum Ausdruck. Ihre Produktion macht bei einer bewirtschafteten Fläche von rund 600 Hektar fast 13% der Walliser Weinproduktion aus. Provins zeichnet sich durch eine vorbildliche Regelmässigkeit der Qualität ihrer Weine aus, die sowohl in kleinen als auch in sehr grossen Mengen produziert werden.
Valais Mundi
Das sonnige Wallis, die Rhône, die von ewigem Schnee bedeckten Berge. Ein von der Geschichte geprägter terrassierter Rebberg. Eine einzigartige Terroir-Vielfalt. Die Gewissheit und das Know-how, um sehr ausdrucksvolle Weine auszubauen. Willkommen in Valais Mundis bezaubernder Welt: Eine Produktelinie von Provins, die aus der Überzeugung entstand, dass die emblematischen Rebsorten des Wallis in Verbindung mit qualitativ hervorragenden Terroirs Weine von höchster Ausdruckskraft hervorbringen.
Les Titans
Die Weine reifen unter extremen Bedingungen im Inneren einer Staumauer im Schweizer Hochgebirge und trotzen der Zeit. Sie offenbaren die Präzision einer Weltneuheit, bei der sich Innovationsgeist mit der Kühnheit einer Inspiration vereint. Die Bedingungen der Fassreifung in der Staumauer sind einzigartig. Der geringe Luftdruck und die konstant tiefen Temperaturen sorgen für eine langsame Reifung der Weine, die bis zu zwei Jahren dauert.
Serge Roh
Seitdem Serge Roh die Ausbildung für Weinbau und Önologie in Changins sowie den Masterstudiengang in Weinbereitung absolviert hat, leitet er das Familiengut mit grosser Sorgfalt und klaren Ambitionen: Zu seinen ehrgeizigen Zielen gehört es nicht nur, die einheimischen Rebsorten des Wallis, sondern auch das einzigartige Potential der Weinberge von Vétroz verstärkt in den Fokus der Wahrnehmung zu rücken. Denn die Top-Lagen der Gemeinde gehören zu den raren Walliser Terroirs, die nicht nur berechtigt sind, das AOC-Siegel als kontrollierte Herkunftsbezeichnung zu führen, sondern aufgrund ihrer herausragenden Beschaffenheit sogar als Grand Cru klassifiziert sind. Damit die Weine aus diesen privilegierten Parzellen dieses Gütesiegel auf dem Etikett tragen dürfen, werden hohe Anforderungen gestellt, unter anderem an das Alter der Rebstöcke, die Pflanzdichte, die Höchsterträge, die Reife der Trauben – und ganz besonders natürlich an die geschmackliche Qualität der Weine.
Die lokale Rebsortenspezialität Amigne ist in Vétroz schon sehr lange heimisch und wurde wahrscheinlich bereits von den Römern hier eingeführt. Insgesamt sind nur etwas mehr als 40 Hektar mit dieser Walliser Rarität bepflanzt, wobei allein etwa 70 Prozent davon in den Weinbergen um die Stadt Vétroz wachsen. Serge Roh besitzt fast 1 Hektar Rebfläche dieser seltenen Rebsorte und es gelingt ihm hervorragend, den individuellen Zauber der Amigne-Trauben im Duft und im Geschmack einzufangen – Dichte und Geschmeidigkeit mit intensiver Frucht, komplexer Aromatik und edler Struktur gekonnt zu einem beeindruckend satten Terroir-Weisswein mit herrlich cremigem Schmelz und einer charakteristischen Säure zu verbinden.
Simon Maye & Fils
Das Familienweingut Simon Maye & Fils wurde 1948 von Simon Maye in Chamoson gegründet – mit nur vier Hektar Reben und dem klaren Ziel, Qualität vor Menge zu stellen. Als gelernter Jurist und Quereinsteiger setzte er früh auf Innovation: Tröpfchenbewässerung, niedrige Erträge, internationale Inspirationen – und auf kompromisslosen Respekt für das Terroir. Gemeinsam mit anderen Winzern gründete er die Confrérie St. Théodule, eine Vereinigung, die sich der Exzellenz im Walliser Weinbau verschrieben hat.
Ab den späten 1970er-Jahren stiegen die Söhne Axel und Jean-François in den Betrieb ein. Sie professionalisierten die Kellertechnik, erweiterten die Rebfläche bis auf über zehn Hektar und pflanzten 1983 als Pioniere die ersten Syrah-Reben in der Region. Ihr kompromissloses Streben nach Qualität und Lagentypizität brachte dem Weingut internationale Anerkennung – etwa als Schweizer Winzer des Jahres 2004 und mit mehrfachen Auszeichnungen für den Syrah Vieilles Vignes.
Seit 2015 führt Raphaël Maye, die dritte Generation, das Weingut mit neuem Schwung und biodynamischem Bewusstsein weiter. Als diplomierter Önologe verfolgt er einen klaren, reduktiven Stil im Keller, setzt auf spontane Gärung, minimale Intervention und den authentischen Ausdruck der Böden von Chamoson bis Ardon. Seine Partnerin Nadine kümmert sich mit Feingefühl um Empfang, Vertrieb und Kommunikation.
Was bleibt, ist die Handschrift eines Familienbetriebs, der seit über 75 Jahren auf Finesse, Präzision und innere Überzeugung baut – und der mit jedem Jahrgang ein Stück Walliser Weinkultur neu interpretiert.
St. Jodernkellerei
Die Kellerei mit dem Heida...
Im Jahre 1980 konnten 120 Genossenschafter das erste Mal ihr Traubengut in der neu gebauten St. Jodern Kellerei abgeben. Mittlerweile verhelfen ihnen über 500 Genossenschafter jährlich zu ca. 300‘000 Liter Wein, welchen sie in der Kellerei in ca. 400’000 Flaschen abfüllen. Die Leidenschaft, der Wein als Lebensphilosophie und das Streben nach höchster Qualität sind die drei Komponenten, welche die Mitarbeiter in der St. Jodernkellerei bei ihrer täglichen Arbeit begleiten. Hinzu kommt die gesunde und vielfältige Natur der Region, welche die Trauben im Rebberg von Visperterminen bis auf eine Höhe von 1’150 m. ü. M. gedeihen lassen.
Visperterminen ist von der Natur mit einem lauen Klima beschenkt worden. Und seine Einwohner, die «Terbiner», wussten seit jeher die Sonne und die einzigartige Lage ihres Dorfes zu nutzen. Nicht von ungefähr gilt das spezielle Völklein eingangs des Vispertals als stark, eigen und charaktervoll – wie sein Wein.
Traditionen werden bei der St. Jodern Kellerei hoch gehalten, weil sie verpflichten. Natürlich darf auch Innovation nicht fehlen: die Basis für das Entstehen von modernen, hochwertigen Spitzenweinen, wie sie die St. Jodern Kellerei seit Jahren produziert. Innovation aus Tradition – das ist eines der Erfolgsrezepte im höchstgelegenen Weinberg Europas.
Thierry Constantin
Thierry Constantin, einstiger Schweizer Marathon-Champion mit einer Rekordzeit von 2 Stunden und 14 Minuten, hat sich als Winzer ein neues Betätigungsfeld gesucht, das ebenso von Hingabe und Präzision geprägt ist.
Heute arbeitet er allein in seinem Keller bei Sion und gibt zu, dass ihm das Delegieren schwerfällt. Sein Leben dreht sich voll und ganz um den Wein, eine Passion, die ihn seit seiner Kindheit begleitet. Schon im Kindergarten wusste er, dass er Winzer werden wollte, und auch heute fühlt sich die Arbeit für ihn nie wie eine Bürde an. Als er 1995 das Weingut seines Vaters übernahm, hatte er klare Vorstellungen: Er wollte keine Trauben mehr verkaufen, sondern eigenen Wein produzieren. Von den ursprünglich 12 Hektaren behielt er nur 6,5 Hektaren des besten Terroirs für die Rebsorten, die er anpflanzen wollte. Dabei hatte er vor allem die Gastronomie im Blick, die heute zwei Drittel seiner Kundschaft ausmacht. Constantin legt grossen Wert auf Genauigkeit und Geduld, seine Weine lässt er lange reifen. „Ich setze auf mehr Extraktion und möchte die Spannung erhalten“, erklärt er. Besonders seine Weissweine, die nie eine zweite Fermentation durchlaufen, reifen auf der Hefe und kommen erst nach zwei Wintern in den Verkauf. Seine Philosophie: Weniger eingreifen, mehr Qualität. Mit 54 Jahren zeigt er keine Eile, seine Reben altern zu lassen, was die Qualität steigert. Besonders stolz ist er auf seinen Païen, den er in Barriques reifen lässt, sowie auf seinen „Vin de voile“, der durch Oxidation charakterisiert wird. Constantin ist überzeugt: Ein guter Wein entsteht nur durch die sorgfältige Pflege der Reben und die Auswahl der besten Trauben.
Als bekannter Perfektionist schreckt er vor keiner Arbeit zurück, sollte diese auch hart sein. Er ist wie diese Ästheten, deren Überzeugung auf jeder Stufe der Weinkultur, der Rebenpflege, der Weinbereitung, der Suche eines grossen Weines zu Grunde liegt. Mit dieser Neigung zu einer gut gemachten Arbeit, durch Liebe und Energie entstehen jedes Jahr hervorragende, authentische Weine.
Valentina Andrei
Valentina Andrei bewirtschaftet ihre Weinberge mit größter Sorgfalt und Liebe zur Natur. Sie spricht mit jedem Rebstock, hört ihnen zu und pflegt sie nach den Grundsätzen der chinesischen Medizin. Statt chemischer Mittel setzt sie auf Kräutertees und ätherische Öle, um ihre Reben zu behandeln, und folgt dabei streng den Richtlinien des biodynamischen Anbaus. Nicht überraschend beachtet sie bei der Weinherstellung den Mondkalender und greift im Keller so wenig wie möglich ein. Ihre Weine reifen meist in gebrauchten Fässern, gelegentlich auch in Tonamphoren, um den natürlichen Charakter zu bewahren. Mit ihrer Leidenschaft bringt Valentina Andrei das Beste in die Flasche.
Ob bei der Bodenbearbeitung, dem Rebschnitt oder der Weinlese – sie arbeitet überwiegend mit den Händen und das mit größter Authentizität und Präzision. Von der Auswahl der Pflanzen, die in ihren Weinbergen gedeihen, bis hin zur Lese folgt alles dem Rhythmus der Natur.
Geboren wurde Valentina Andrei im Norden Rumäniens, in Botosani. Ihre Eltern waren Bauern, und schon in jungen Jahren erlernte sie die Arbeit im Weinberg. Im Jahr 2003, mit 20 Jahren, zog sie in die Schweiz, um in Soubey im Kanton Jura Französisch zu lernen. Während eines Spaziergangs im Wallis entdeckte sie ihre Liebe zum Wein und beschloss, dort ihre Wurzeln zu schlagen.
Im Wallis absolvierte Valentina Kurse an der Landwirtschaftsschule Châteauneuf und arbeitete auf dem Domaine Beudon, wo sie den biodynamischen Anbau erlernte. Ihre Kenntnisse der Önologie vertiefte sie an der Ingenieurschule Changins im Kanton Waadt. Ihre prägendste Erfahrung sammelte sie jedoch bei Marie-Thérèse Chappaz, die sie zur Kellermeisterin auf der Domaine de la Liaudisaz in Fully machte. 2012 beschloss Valentina, ihr eigenes Weingut zu gründen, unterstützt von Menschen, die ihr Potenzial erkannten. Heute steht Valentina Andrei für authentischen, naturverbundenen Weinbau, der seine Wurzeln in Tradition und Leidenschaft hat.
Vertschi AG
Vom Experiment zur Erfolgsgeschichte:
Irgendwie war 2016 die Zeit wohl einfach reif dafür, frühreife Trauben wiederzuentdecken. Und so pflückten die Gründer eines Tages auch die Idee zu Vertschi - ein erfrischendes Tafelgetränk auf Verjus-Basis.
Verjus wird aus dem Saft unfermentierter grüner Weintrauben gewonnen und bietet eine subtile und delikate Säure, die perfekt ausbalanciert ist, um eine Vielzahl von Gerichten zu verfeinern. Verjus wird seit der Antike verwendet und war lange Zeit ein Eckpfeiler der mittelalterlichen Küche, bevor er in Vergessenheit geriet und schliesslich in den letzten Jahren wieder an Interesse gewann.
Vertschi ist eine Marke des Weingut Zum Sternen. Es ist kein weiteres Wässerchen mit irgendwelchen Aromen. Im Gegenteil: Es wird so aufwändig wie Wein hergestellt – einfach aus frühreifen Trauben. Und die haben es in sich: Sie sind prall gefüllt mit der natürlichen, hochwertigen Säure. Daher das erfrischend-gesunde Säure-Erlebnis, das wir als Winzer, Gourmet und Sommelier nur mit den allernötigsten natürlichen Zutaten abgerundet haben. Die Gründer Andreas Meier (Winzer, Weinbauingenieur), Markus Utiger (Sommelier, dipl. Weinakademiker) und Roland Zeller (Küchenchef, Kulinarik-Experte) sind ein leidenschaftliches Trio, das Weinbau, Önologie und Kochkunst miteinander verbinden. Seit weniger als einem Jahrzehnt auf dem Markt und hat sich Vertschi zu einer unumgänglichen Referenz in der Schweiz entwickelt. Sie ist nicht einfach nur ein sensorisches Erlebnis, sondern auch ein visuelles Kunstwerk. Dieses innovative Schweizer Getränk geht über das reine Geschmackserlebnis hinaus und fügt sich voll und ganz in die zeitgenössischen No- und Low-Alcohol-Trends ein.
Vin d'Oeuvre, Leuk Stadt
Isabella & Stéphane Kellenberger von der Kellerei Vin d’oeuvre in Leuk Stadt teilen ihre Leidenschaft gerne… denn es gibt sie in Flaschen abgefüllt, in Weiss und Rot, zeitgemäss oder eher traditionell, sofort geniessbar oder lagerfähig – auf eine Vielzahl von Geschmäckern zugeschnitten.
Die beiden haben sich beim Önologie-Studium im Waadtland kennen gelernt. Ihre Beziehung ist längst nicht mehr nur beruflicher, sondern auch privater Natur. Sie haben zwei Kinder. Ihre gemeinsamen Stärken liegen in der Bandbreite ihrer individuellen beruflichen Erfahrung, ihren unterschiedlichen Interessen, sowie in der Gegensätzlichkeit ihrer persönlichen Wesenszüge, die jedoch wie bei einem guten Wein perfekt harmonieren.
Sie keltern auf ihrem familiären Weingut Vin d'oeuvre in Leuk 17 verschiedene Weine aus autochthonen und internationalen Rebsorten. Sie gehen meilenweit für guten Wein, denn ihre Rebberge erstrecken sich von Fully im Unterwallis bis nach Visperterminen im Oberwallis - kurz gesagt, durch das ganze Wallis hindurch.
Vin d'oeuvre ist ein Wortspiel, dass sich aus dem französichen "vin" (Wein) und "oeuvre" (Werk/Arbeit) zusammensetzt. Es spielt ganz bewusst auf "main d'oeuvre" (Handwerk) und "chef d'oeuvre" (Meisterwerk) an. Isabella & Stéphane sind Vin d'oeuvre! Denn ihre Weine wollen genau das vermitteln: Top Qualität gepaart mit Rasse und Eleganz - gewonnen durch ihre Arbeit in den Reben und in der Kellerei.
Wählen Sie anhand Ihrer persönlichen Vorlieben Ihren Lieblingswein auf der aromatischen Landkarte von Kellenbergers.













