Amphore® blanc

Albert Mathier & Fils SA, Salgesch
Beschreibung (Detailseite)
<p>Der Amphore® blanc ist kein Wein, der konventionellen Werten folgt. Sherry-artig schimmert die Assemblage aus urtümlichen Walliser Rebsorten im Glas. Farbe: orange, bernstein. Geruch: Der Wein strömt in den ersten Minuten angenehme Teedüfte aus. Geschmack: Im Mund machen sich Aromen von getrockneten Aprikosen und Quitten und Feigen breit. Sein komplexer und mit eleganter Säure betonter Gaumen rundet diesen wunderbaren Wein ab.</p>
Weisswein
Weisse Assemblage
Resi
Marsanne / Ermitage
Prozent
14
Option 1: Beschrieb
75cl
Option 1: Jahrgang
2017
Option 1: Preis
CHF 106

Passende Stimmung

sinnlich und tiefgründig

Charakteristik

Aromen (Nase)
Aprikosen, Pfirsich, Quitten, Feigen und trockene Mandarinenschale.
Aromen (Mund)
Er weist einen kurzen Eingang auf, gefolgt von einer schönen frischen Säure und einem aromatischen anhaltenden Abgang.
Komplex & elegant
Halbtrocken
Amphore (Naturwein)
Integrierte Produktion (IP)
Assemblage
Geflügel
Asiatische Gerichte
8-10 Jahre
Int. Qvevri Wine Competition, Tiblisi: Silbermedaille für Jahrgang 2020 (2023)

Worte des Winzers

Das sagt Amédée Mathier über diesen Wein

Unser Amphore Blanc ist ein Muss für jeden Weinliebhaber: Erleben Sie die Aromen von getrockneten Aprikosen, Quitten und Feigen, veredelt durch eine einzigartige Vinifikationsmethode, die seit 8000 Jahren besteht und von der UNESCO geschützt ist.

Unser Tipp für Sie...

Amphoren-Erlebnis – sehen und geniessen.

Erfahren Sie viel Wissenswertes und Spannendes über den Naturwein (auch: Orange Wine) auf einem geführten Rundgang für Gruppen durch das Amphorium der Kellerei Albert Mathier.
Freuen Sie sich auf Überraschungen für Auge und Ohr. Und eine Vielfalt von Aromen, die Nase und Gaumen verblüffen. Gemeinsam besinnen Sie sich uns auf die Wurzeln der Weinherstellung, die jahrtausendealte Tradition der Vinifikation. Inklusive einer Degustation der exklusiven roten und weissen Amphoren-Weine.

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Mehr zum Weinkeller

Albert Mathier & Söhne

Die Mathiers sind im Jahr 1387 nach Salgesch gekommen. Aus Marseille stammend, wanderten sie über Grenoble in die Schweiz. Der Grund lag in der Armut und der Möglichkeit, im Ausland als Söldner Geld zu verdienen. So liessen sich die Mathiers für Kriegsdienste im Wallis anwerben und beschlossen nach getaner Pflicht, nicht mehr in ihre Heimat zurückzukehren, sondern sich in Salgesch niederzulassen. Bald entdeckten sie, dass sich die Gegend hervorragend für den Weinbau eignet. Und stellten fest, dass ein gutes Glas Wein dem Leben weit zuträglicher ist als die Kriegerei. Albert Mathier – wie der Name verrät Gründer der Albert Mathier & Söhne AG – wurde 1891 als zweites von neun Kindern geboren. 1918 heiratete er Monika. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor. Als die Weltwirtschaft am Boden lag, versuchte die Familie, der Rezession zu trotzen, indem sie Äcker und Wiesen umbrach und mit Reben bepflanzte. Mit ihrer Kelterei setzten sie den Grundstein für ihre eigene Weingeschichte und die der Rotweinmetropole Salgesch.

Auf der Suche nach den Wurzeln des Weinbaus reiste der heutige Inhaber Amédée Mathier 2008 nach Georgien, um verschiedene Kellereien und Privatwinzer zu besuchen, die Qvevri-Weine herstellten. Obwohl ihm nicht alles mundete – die natürliche Vergärung in Tongefässen ist delikat und kann Fehler verursachen – war er fasziniert von dieser archaischen Art, Wein herzustellen. Ihm war klar, dass diese Weine eine völlig andere Sprache sprechen als die, die wir zu trinken gewohnt sind. Er beschloss, künftig auch Weine nach der traditionellen Art der Georgier herzustellen und importierte noch im selben Jahr acht Original Qvevris aus Georgien. Als erste Kellerei der Schweiz baut der Betrieb seither Trauben und Weine in traditionellen georgischen Qvevris (Tongefässen) aus, die in Georgien hergestellt und von dort in die Schweiz transportiert worden sind. Damit übernimmt die Weinfamilie Albert Mathier & Söhne in unserem Land die Pionierrolle bei der Wiederbelebung der ältesten, 8000-jährigen, von der UNESCO als geistiges Weltkulturerbe geschützten Weinbereitungsmethode der Welt.

Die Weinkellerei Albert Mathier & Söhne ist ein kleiner Familienbetrieb, der sich dem Genuss des Weinliebhabers verpflichtet hat und wortwörtlich ausgezeichnet ist: Jahr für Jahr finden sich die flüssigen Aushängeschilder der Weinfamilie Albert Mathier & Söhne ganz vorne in den Ranglisten nationaler und internationaler Weinwettbewerbe wieder. Medaillen, Diplome und Zertifikate, die belegen, was Sie beim Trinken erleben: Qualität von allererster Güte. Dieser Betrieb strotzt vor Dynamik! Auf dem Boden von sicheren und höchst bewährten Walliser Werten gedeihen hier regelrechte Innovationen.

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Mehr zur Rebsorte

Weisse Amphoren-Weine

«Von der UNESCO ausgezeichnet»

Als erste Kellerei der Schweiz bereitet die Kellerei Albert Mathier & Söhne Trauben und Weine in traditionellen georgischen Kvevris (Tonamphoren). Damit übernehmen sie die Pionierrolle bei der Wiederbelebung der ältesten Weinbereitungsmethode der Welt. Amphore® ist eine eingetragene Marke der Albert Mathier & Söhne AG.

Seit 2009 arbeiten sie mit Kvevris (georgisch für Amphore). Die Wanddicke eines Kvevri beträgt nur 1,5 cm. Ohne den Gegendruck der Erde kann ein Kvevri keinen Wein fassen. Das Fassungsvermögen eines Kvevri beträgt ca. 1‘000 Liter.

Diejenigen für die Vergärung befinden sich im Freien und sind direkt im Rebberg eingebaut. Seit 2014 verfügen sie zudem über ein Amphorium. Die Trauben kommen direkt nach der Ernte für ein Jahr in die Amphoren, wo sie mit dem Most vergären. Die Trübstoffe sinken langsam ab, bis der Wein geklärt ist. Dann wird er ein weiteres Jahr im Akazienholzfass gelagert und erlangt dort seine Klarheit ohne Filtration. Das Verfahren gehört heute zum geistigen Weltkulturerbe der UNESCO.

Das Resultat wird auch als Orange- oder Naturwein bezeichnet. Als Naturwein werden Weine bezeichnet, die möglichst ohne Zusätze und ohne aufwändige önologische Verfahren produziert wurden. Naturweine sind im Trend und haben den Ruf, ziemlich crazy zu schmecken. Das stimmt aber nur halb. Es ist aber richtig, dass die meisten Naturweine anders schmecken als konventionelle Weine. Sie schmecken oft nicht so fruchtig, sondern etwas erdiger oder wilder – anders gesagt: besonders.

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