Lafnetscha

Familie Chanton, Chanton Weine, Visp
Beschreibung (Detailseite)

Der Lafnetscha ist eigenwillig wie seine Partnerwahl... Er liebt Hors d`oeuvres, Sauerkraut, Käse-, Zwiebelkuchen, Krustentiere und pikante Gewürze wie Curry und Peperoncini. Vom Dialekt abgeleitet heisst «Laff nit scho» «Trink nicht zu jung!» Der Jungwein präsentiert sich sehr lebhaft, gereifte Jahrgänge entfalten das grosse Potenzial.

Weisswein
Lafnetscha
Prozent
13.0
Option 1: Beschrieb
75cl
Option 1: Jahrgang
2022
Option 1: Preis
CHF 64

Passende Stimmung

fröhlich und gesellig

Charakteristik

Aromen (Nase)
Riecht nach Holunder, Lindenblu?ten, Bergamotte und reifen Bananen.
Aromen (Mund)
Voll im Gaumen mit prägnanter Säure.
Mittelkräftig & ausgewogen
Edelstahltank
Reinsortig
Seit 40 Jahren begrünte Reben, konsequent ohne Insektizide behandelt.
Fisch & Meeresfrüchte
Pikante Speisen
10-30 Jahre
Von GaultMillau als «Archäologen der Rebe» ausgezeichnet
Pro Specie Rara
Landwirtschafts-Innovationspreis (2023)

Worte des Winzers

Das sagt Mario Chanton über diesen Wein

Die Lafnetscha ist so einzigartig, dass du es bereust, ihn nie probiert zu haben.

Unsere Geschichte

Was uns mit dieser Weinkellerei verbindet...

Uns verbindet mit der Kellerei Chanton vor allem die Bekanntschaft mit Josef-Marie oder kurz Chosy Chanton. Er ist mit Luzia im Rotary Club und sie kann ihn immer um seine Expertise fragen. Er unterstützt uns insbesondere auch mit seinem grossen Wein-Wissen wenn es um die Walliser Rebsorten geht - herzlichen Dank! Chosy ist Retter zahlreicher, vergessener Walliser Rebsorten: Plantscher, Himbertscha, Lafnetscha, Gwäss oder Resi... «Alte Sorten sind resistenter gegen Pilzkrankheiten als neuere. Viele sind zudem spätreif. Das kommt dem Klimawandel entgegen», erklärt der Winzer. Und noch etwas: Chosy Chanton gilt als Vater des Heida. 
Chosy ist ein wirklich bemerkenswerter Mann, er hilft immer noch fleissig in den Reben und im Keller mit, oder fährt eine Runde mit seinem Motorrad - zusammen sind die beiden 120 Jahre alt, scherzt er fröhlich...

Mehr zum Weinkeller

Chanton Weine

Kreativ, mutig und mit ausserordentlicher Begabung kultivieren die Chantons seit 1944 bereits in der dritten Generation weltweit einzigartige Rebsorten. Ende der 70er-Jahre hat Josef-Marie Chanton, Sohn des Firmengründers Oskar, der Rebsorte Lafnetscha wieder neues Leben eingehaucht. Im Laufe der 80er-Jahre vinifizierte er mit dem Himbertscha, Gwäss und später mit dem Eyholzer Roter und Plantscher vier weitere in Vergessenheit geratene Rebsorten. Eine Pionierleistung und ein Talent, das im Familienbetrieb weiterlebt: Bereits seit 2008 führt und prägt Sohn Mario Chanton als Geschäftsleiter der Kellerei die individuelle Chanton-Philosophie und das Weinwissen der Familie tatkräftig mit. GaultMillau nennt ihn den "Hüter des Terroirs".

Josef-Marie Chanton führte mit seinen Visionen die Weinkellerei zum heute erfolgreichen und modernen Betrieb. Qualität und Raritäten standen für ihn immer an erster Stelle. Seine Frau Marlis Chanton zeichnete sich verantwortlich für das äussere Erscheinungsbild der Firma, die Etiketten und die Raumgestaltungen. Sie setzte die Idee, den Charakter des Weins auf die Etiketten zu übertragen, mit jungen Künstlern um. Mario Chanton setzt nicht einfach Traditionen fort. Er sucht neue Wege, um seine Ideen zu verwirklichen, mutig wie sein Vater. Erste Erfolge zeichnen sich schon ab. 

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Mehr zur Rebsorte

Lafnetscha

«Einzig und echter Urwalliser»

Echtes Oberwalliser Gewächs! Eine Kreuzung zwischen Humagne Blanc und Completer/grosser Lafnetscha. Nach neuesten Forschungen die einzige im Wallis geborene Rebsorte. Aus ihr entstehen komplexe Weine, die sehr gut lagerfähig sind.

Vom Dialekt abgeleitet heisst «Laff-nit-scha», dass dieser Wein aufgrund seines beachtlichen Gehalts an natürlicher Säure einen längeren Ausbau benötigt und deshalb nicht zu jung getrunken werden sollte. «Laff nit scho» «Trink noch nicht» oder «Trink nicht zu jung!» Dieses reliktisch vorhandene Gewächs wurde zusammen mit Gwäss angebaut. 

Der Wein erinnert an Holunder, Lindenblüten, Bergamotte und reife Bananen und er ist eigenwillig wie seine Partnerwahl: Hors d’oeuvres, Sauerkraut, Käse- und Zwiebelkuchen, Krustentiere.

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