Clos de Tsampéhro in Flanthey ist aus der gemeinsamen Vision dreier Weinbegeisterter entstanden: Joël Briguet, Christian Gellerstad und Vincent Tenud. Ihr Anspruch ist kompromisslos: Auf knapp drei Hektaren aussergewöhnlicher Walliser Böden entstehen in kleinen Mengen Weine, die das Terroir möglichst unverfälscht zum Ausdruck bringen.
Winzer Joël Briguet, Gründer der Cave La Romaine, verantwortet die Arbeit im Rebberg; Vincent Tenud, ausgebildeter Önologe aus Changins, prägt die Vinifikation. Christian Gellerstad bringt als Mitinitiator und leidenschaftlicher Weinliebhaber die strategische Perspektive ein. Unterstützt werden sie im Weinberg von Anbauleiter Antonio Almeida, der die Terroirs von Flanthey seit vielen Jahren kennt.
Der Name Tsampéhro stammt aus dem Walliser Patois und bezeichnet den Ort, an dem sich die Rebberge befinden. Die terrassierten Parzellen liegen auf rund 600 Metern Höhe und profitieren von der intensiven Walliser Sonne sowie den kargen, kalkreichen Böden.
Im Mittelpunkt stehen nur wenige Cuvées. Niedrige Erträge, sorgfältige Handarbeit und eine kompromisslose Selektion bilden die Grundlage.
Besonders faszinierend ist das Terroir: Der Clos umfasst knapp drei Hektaren schiefer- und sandig-lehmgeprägte Böden. Zehn Rebsorten wachsen hier, wobei bewusst autochthone Walliser Sorten mit internationalen Rebsorten verbunden werden. Der Weinbau erfolgt biologisch und ohne Herbizide oder Pestizide; auch biodynamische Prinzipien fliessen in die Bewirtschaftung ein. Und noch eine schöne Besonderheit: Im Clos befindet sich nach Angaben des Weinguts die älteste noch produzierende Cornalin-Parzelle – mit nahezu 100-jährigen Reben.
Charakteristisch ist auch die bewusste Nummerierung der Editionen mit römischen Ziffern. So wird jeder Jahrgang Teil der Geschichte des Clos – Edition I entspricht dem Jahrgang 2011.













