Die Familie Caloz betreibt seit drei Generationen umweltfreundlichen Weinbau. Dabei steht der Schutz der Erde und der Menschen im Mittelpunkt. Aus handverlesenen Trauben, die im eigenen Keller verarbeitet werden, entstehen Weine, die Freude bereiten. Der Weinkeller feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen, das von Leidenschaft und harter Arbeit geprägt ist.
2013 übernahm Sandrine Caloz das Weingut nach ihrem Studium in Weinbau und Önologie. Nach einem Praktikum im Thurgau und einer Reise nach Australien kehrte sie in den Familienbetrieb zurück. Sie ist fasziniert von der Vielfalt der Walliser Rebsorten und dem Kalkterroir der Region. Jeder Jahrgang bietet für sie eine neue Herausforderung und die Chance, das Erlebte im Wein auszudrücken.
Sandrine gehört zu den besten Bio-Winzerinnen der Schweiz. Diese Hingabe verdankt sie ihrem Vater Conrad, der das Weingut bereits in den 1990er Jahren teilweise auf Bio umstellte. Seit 2017 ist das gesamte Weingut bei "Bio Suisse" zertifiziert. 2019 wurde sie zur "Schweizer Bio-Winzerin des Jahres" ernannt. Trotz Herausforderungen wie Wassermangel im Wallis sieht Sandrine den Boden als wertvolles Erbe, das zur Qualität der Trauben beiträgt.
Die Parzellen rundum Miège sind voller duftender Kräuter und Blüten, die zwischen den Rebzeilen wachsen. Einmal im Jahr trifft man in den Weinbergen sogar auf Schafe. Vorteil: Sie düngen den Boden, halten ihn unkrautfrei. «Und sie bringen Leben in den Weinberg», fügt Sandrine Caloz doppeldeutig an. Sie ist von ihrer Arbeit hier im Wallis mehr als angetan. Von der Vielfalt der Walliser Rebsorten, aber auch vom exklusiven, sehr kalkhaltigen Terroir der Region Siders. Nicht minder spannend für die dynamische Winzerin: Die Herausforderungen und Chancen, die jeder Jahrgang mit sich bringt – sie will nicht weniger als das Erlebte eines ganzen Jahres in ihren Weinen ausdrücken.














